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Asien bleibt als Reiseziel erreichbar, doch die Lage im Nahen Osten wirkt sich derzeit spürbar auf viele Flugverbindungen aus. Wir zeigen euch, welche Routen aktuell sinnvoller sein können, worauf ihr bei der Buchung achten solltet und welche Rechte ihr im Problemfall habt.
Grundsätzlich spricht nichts dagegen, denn Flüge nach Asien finden weiterhin statt. Fluggesellschaften weichen den gesperrten Lufträumen (u.a. über Iran) aus, indem sie nördlich über Aserbaidschan fliegen oder südlich über Saudi-Arabien und den Oman. Bei der Buchung müsst ihr aber beachten:
Auf Flugsuchseiten werden euch auch für die nächsten Wochen oft preiswert Flüge über Dubai, Doha und Abu Dhabi angezeigen, auch wenn noch nicht klar ist, ob diese dann durchgeführt werden könnten – wir zeigen euch weiter unten, mit welchen Verbindungen ihr auf der sicheren Seite sein solltet.
Flüge können aktuell deutlich teurer sein (wegen der kleineren Anzahl verfügbarer Flüge und der steigenden Kerosinkosten), vor allem in beliebten Zeiträumen (wie Ostern). Vor allem die bequemen Nonstop-Verbindungen sind ohnehin schon immer etwas teurer.
Lufthansa: Bangkok, Singapur, Hongkong, Shanghai, Peking, Tokio, Delhi, Mumbai
Thai Airways: Bangkok
Singapore Airlines: Singapur
Vietnam Airlines: Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt
Air China: Peking, Shanghai
China Eastern: Shanghai
China Southern: Guangzhou
ANA: Tokio
Japan Airlines: Tokio
Condor: Bangkok, Phuket, Malediven
Discover Airlines: Malediven
Asiana / Korean / Tway: Seoul
Lufthansa: Bangkok, Singapur, Tokio, Shanghai, Delhi
Singapore Airlines: Singapur
ANA: Tokio
Thai Airways: Bangkok
Hainan: Peking
Austrian: Malediven, Bangkok, Shanghai, Tokio
Air India: Delhi
Scoot: Singapur
EVA: Bangkok
Air China: Peking
ANA: Tokio
SWISS: Bangkok, Singapur, Hongkong, Tokio, Delhi, Mumbai, Shanghai, Seoul
Korean: Seoul
Thai Airways: Bangkok
Edelweiss: Phuket, Sri Lanka, Malediven
Singapore: Singapur
Air India: Delhi, Mumbai
Wenn Direktflüge zu teuer geworden oder bereits vergriffen sind, werden andere internationale Hubs interessanter. Zu den wichtigsten Alternativen gehören folgende Flughäfen:
Mit Turkish Airlines über Istanbul: weltweit meiste Verbindungen
Mit KLM über Amsterdam: die niederländische Fluggesellschaft hat traditionell viele Verbindungen nach Asien
Mit Singapore Airlines über Singapur: ideal zum Weiterreisen nach Indonesien, Vietnam, Thailand, Malaysia und Australien
Mit Thai über Bangkok: perfekter Hub für Thailand, Vietnam, Kambodscha und Indonesien
Mit Air India über Delhi / Mumbai: gut für Reisen nach Sri Lanka, Malediven und Nepal
Nicht jede Verbindung wird sofort massiv teurer, aber der Trend zeigt aktuell klar nach oben. Warum?
längere Umwege = mehr Treibstoffverbrauch
gestiegene Kerosinpreise
operative Störungen und geringere Kapazitäten auf manchen Strecken
Auch wenn für den Arpil jede Menge Flüge mit den drei Middle-East-Carriern buchbar sind, ist nicht gesagt, dass diese auch durchgeführt werden können. Vielmehr können Strecken bei veränderter Lage kurzfristig angepasst, umgeleitet oder gestrichen werden. Aktuell (Stand Ende März) fliegt Emirates schon wieder um die 70 Prozent seiner Verbindungen, Etihad um die 50 Prozent und Qatar unter 20 Prozent.
Ihre Routen werden dabei laufend auf Basis von Sicherheitsbewertungen überprüft. Daran beteiligt sind unter anderem nationale Luftfahrtbehörden, internationale Stellen wie EASA und die Airlines selbst mit ihren Risikoanalysen.
Die Fluggesellschaften bieten aktuell flexiblere Bedinungen, die ihr auf der jeweiligen Homepage findet. Meist könnt ihr euer Geld für den Flug zurück bekommen oder das Datum ändern lassen. Wichtig: Falls ihr den Flug über ein Flugportal gebucht habt, ist es manchmal nicht möglich, die Änderung auf der Airline-Website oder über ihre Hotline durchzuführen, sondern ihr müsst das Flugportal kontaktieren.
Falls der Abflug schon kurz bevor steht und die Airline euren Flug gestrichen hat, muss sie euch (bei Abflug in der EU) eigentlich auf eine andere Fluggesellschaft umbuchen. Es kommt aber vor, dass Airlines dies ignorieren und man selbst einen anderen Flug buchen sowie die Mehrkosten später einklagen müsste. Unser Tipp: Sucht euch bereits 2-3 konkrete Alternativ-Flüge heraus und probiert notfalls auch mehrmals, die Fluggesellschaft zu kontaktieren.Früh morgens hat man oft die besten Chancen durchzukommen.
Eine zusätzliche Entschädigungszahlung steht euch in diesem Fall aber nicht zu.
Die EU hat viele Infos zu diesem Thema in englischer Sprache in dieser PDF zusammengestellt.
Gerade auf Fernstrecken kann eine Pauschalreise im Moment ein Sicherheitsnetz sein. Wenn Flüge ausfallen oder sich stark verschieben, entstehen schnell Zusatzkosten für Hotelnächte, Verpflegung, Transfers oder neue Verbindungen. Wer alles einzeln gebucht hat, muss sich oft selbst um Lösungen kümmern. Bei Pauschalreisen ist dagegen der Veranstalter stärker in der Pflicht, bei Änderungen und Problemen zu unterstützen. Das kann in einer dynamischen Lage viel Stress sparen.
Alle Angaben ohne Gewähr.