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Auf mehreren beliebten Ferieninseln herrscht akuter Wassermangel. Der Notstand soll vor allem dabei helfen, dringend benötigte Massnahmen schneller umzusetzen.
Mehrere griechische Inseln kämpfen derzeit mit anhaltender Trockenheit und sinkenden Wasserreserven. Deshalb wurde auf sieben Inseln der Ausnahmezustand wegen Wasserknappheit ausgerufen. Hintergrund sind ein regenarmer Winter, hohe Temperaturen und der steigende Wasserverbrauch, insbesondere während der Urlaubssaison.
Für Reisende bedeutet das allerdings nicht, dass kein Wasser mehr aus den Leitungen kommt oder der Urlaub beeinträchtigt ist. Der Notstand ist in erster Linie ein Verwaltungsinstrument: Er ermöglicht den Behörden, Massnahmen wie den Bau oder die Erweiterung von Entsalzungsanlagen, den Einsatz von Wassertankern, Reparaturen am Leitungsnetz oder andere Infrastrukturprojekte deutlich schneller umzusetzen, da bürokratische Verfahren verkürzt werden.
Betroffen sind derzeit folgende Inseln:
Astypalea
Karpathos
Leros
Patmos
Symi
Alonnisos
Tinos
Auch auf weiteren griechischen Inseln wird die Wasserversorgung zunehmend zur Herausforderung. Behörden rufen Einwohner und Besucher deshalb vielerorts zu einem sparsamen Umgang mit Wasser auf.