Der August ist einer der besten Monate des Jahres, um auf der Nordhalbkugel Sterne zu beobachten â dank warmer NĂ€chte und des berĂŒhmten Perseiden-Meteorstroms. Zwar wird der helle Schein des Mondes die Perseiden in diesem Jahr etwas ĂŒberstrahlen, doch bei klarem Himmel wirst du trotzdem Meteore sehen können.
Und das ist noch nicht alles, was den Himmel erleuchten wird â im August gibt es dieses Jahr noch viel mehr zu entdecken!
Am 9. August konnten wir die Vollmondnacht des sogenannten âStörmondesâ beobachten. Der Name, bekannt geworden durch den Farmerâs Almanac, geht auf den riesigen Fisch zurĂŒck, der traditionell von den indigenen Völkern der Grossen-Seen-Region im SpĂ€tsommer gefangen wurde. Je nach Standort geht der Mond zu einer leicht unterschiedlichen Zeit auf, meist jedoch um den Sonnenuntergang herum, und leuchtet dann die ganze Nacht, bis er nach Sonnenaufgang untergeht. So haben Sternengucker\*innen reichlich Gelegenheit, die strukturierte OberflĂ€che des Mondes mit Fernglas oder Teleskop genau zu betrachten.
Am 10. August wiederum erreichte einer der grössten Asteroiden des Sonnensystems, 2 Pallas, seine maximale Helligkeit. Er stand direkt gegenĂŒber der Sonne am irdischen Himmel â und war dadurch die ganze Nacht ĂŒber sichtbar, vom Aufgang bei Sonnenuntergang bis zum Untergang bei Sonnenaufgang.
FrĂŒh am Morgen desselben Tages bot sich ein weiteres Highlight: eine beeindruckende Planetenparade. Merkur, Venus, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun standen gleichzeitig am Himmel. Laut NASA sind solche âPlanetenparadenâ zwar keine Seltenheit â wir hatten sogar schon eine Anfang dieses Jahres â doch meist sind es nur vier oder fĂŒnf Planeten. Sechs auf einmal zu sehen, ist daher definitiv etwas Besonderes.
Und was kommt als NĂ€chstes?
Der Perseiden-Meteorstrom â einer der verlĂ€sslichsten und beliebtesten jĂ€hrlichen Sternschnuppen-Schauer â erreicht in der Nacht vom 12. auf den 13. August seinen Höhepunkt. Unter idealen Bedingungen, fernab von Stadtlichtern, lassen sich bis zu 100 Meteore pro Stunde beobachten.
In diesem Jahr macht jedoch der abnehmende Mond die Beobachtung etwas schwieriger: Mit einer Helligkeit von rund 84 Prozent kann er laut der American Meteor Society mehr als drei Viertel der Meteore ĂŒberstrahlen.
Am Morgen des 19. August erreicht Merkur seine grösste westliche Elongation â also den grössten sichtbaren Abstand von der Sonne am Himmel. Das macht diesen Tag zu einem der besten Zeitpunkte des Jahres, um den schwer zu erspĂ€henden Planeten zu sehen.
Etwa zur gleichen Zeit sind auch Venus und Jupiter sichtbar â ein guter Grund, an diesem Morgen etwas frĂŒher aufzustehen.
In den frĂŒhen Morgenstunden des 21. August rĂŒcken Mond, Merkur, Venus und Jupiter dicht zusammen und bilden ein wunderschönes Bild am Himmel. ErgĂ€nzt wird dieses himmlische Schauspiel von den hellen Sternen Kastor, Pollux und Prokyon.
Am besten lÀsst sich die auffÀllige Gruppe etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang tief am östlichen Himmel beobachten.
Der Neumond am 23. August bietet perfekte Voraussetzungen fĂŒr die Sternbeobachtung. Da kein Mondlicht den Himmel aufhellt, lassen sich ferne Galaxien, zarte Nebel und sogar die letzten Meteore der Perseiden optimal sehen. Ein idealer Moment also, um mit Fernglas oder Teleskop die Milchstrasse zu erkunden â vorausgesetzt, der Himmel ist dunkel genug.
Ende August beginnt zudem auf der Nordhalbkugel die Saison, in der man die Andromeda-Galaxie â unsere nĂ€chste grosse Nachbarin â beobachten kann. Ohne störendes Mondlicht ist sie sogar mit blossem Auge sichtbar.
Kurz nach Sonnenuntergang am 26. August lohnt sich ein Blick Richtung Westen: Dort nÀhert sich der Mond dem Mars bis auf etwa 2,5 Grad. Je nach Standort ist das Paar nur kurze Zeit nach Sonnenuntergang und sehr tief am Himmel zu sehen.
Auch wenn Mars derzeit aufgrund seiner Position in der Umlaufbahn dunkler erscheint als sonst, ist sein rötlicher Schimmer mit blossem Auge immer noch gut zu erkennen.
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