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Hier fassen wir für euch die wichtigsten aktuellen Entwicklungen rund ums Reisen kompakt zusammen. Ob neue Regeln, spannende Trends oder überraschende Ereignisse in beliebten Ferienregionen – hier bleibt ihr immer up to date.
19. Februar: Ibiza geht gegen Massentourismus vor: In diesem Sommer soll die Anzahl der PKW und Wohnwagen, die auf die Insel dürfen, begrenzt werden. Bereits im letzten Jahr gab es eine Höchstgrenze, die in diesem Jahr nochmal gesenkt wurde. Konkret sieht der Vorschlag für diesen und den kommenden Sommer eine Höchstgrenze von 18'918 Fahrzeugen pro Tag vor. Letztes Jahr waren es noch 1'250 Fahrzeuge mehr pro Tag.
10. Februar: Die am Fusse des Berges Fuji gelegene Stadt Fujiyoshida sagt ihr jährliches Kirschblütenfest in diesem Jahr ab. Grund sind stark wachsende Massen an Reisenden und damit einhergehendes Verkehrschaos, respektloses Verhalten sowie Müll. Der für die Feierlichkeiten genutzte Park mit Sicht auf den Fuji bleibt trotzdem geöffnet. Im vergangenen Jahr kamen rund 200.000 Menschen zum Fest.
10. Februar: Die italienische Mittelmeerinsel Capri führt, aufgrund des Besuchendenansturms, für die kommende Sommersaison neue Regeln ein. Es dürfen nur noch organisierte Reisegruppen mit maximal 40 Personen die Insel betreten. Reiseleitende mit Gruppen über 20 Personen, müssen drahtlose Headsets anstelle von Lautsprechern nutzen. Auch auffällige Erkennungszeichen wie Regenschirme sind verboten. Ausserdem müssen sie sich mit einer sichtbaren Plakette kennzeichnen und sicherstellen, dass die Gruppe geschlossen bleibt.
8. Februar: Die Bevölkerung der griechischen Inseln setzt sich gegen den Bau von immer mehr Hotels und Ferienvillen ein. Nun plant auch die Regierung das Bauen stark einzuschränken. Ein Projekt auf Milos wurde nach Beschwerden der Gemeinde gestoppt. Sie vermutete durch das Resort die Zerstörung der Küstenlandschaft - und bekam Recht. Auf Serifos wurde der Bau eines Hotelkomplexes in einem Schutzgebiet gestoppt. Auch auf Sifnos mussten vier Bauvorhaben gestrichen werden. Die Regierung will nun gemeinsam mit dem Umweltministerium Sonderbebauungspläne erarbeiten, die die Besonderheiten jeder einzelnen Insel berücksichtigen sollen. Ausserdem sollen Schutzzonen, in denen nicht gebaut werden darf, ausgeweitet werden. Auf Inseln wie Mykonos und Santorini würden so nur noch sehr wenige bis keine Grundstücke die Voraussetzungen für eine Baugenehmigung erfüllen. Wann die neuen Vorschriften in Kraft treten, ist noch nicht klar. Zuerst müssen diese von mehreren Instanzen geprüft und abgesegnet werden.
4. Februar: Thailand denkt über den Bau eines Disneyland-Themenparks an der Ostküste nach. Der Themenpark soll den Tourismus und die Verkehrsinfrastruktur stärken. Parallel sollen weitere Grossprojekte (ein Fussballstadion mit 80'000 Plätzen, eine Mehrzweckhalle für 30'000 Zuschauende sowie ein olympisches Schwimmzentrum) entstehen. Thailändische Investoren seien bereits interessiert, konkrete Pläne gäbe es aber noch keine. Möglich wäre es auch, Disney als direkten Investor zu gewinnen.
3. Februar: Dubai plant die weltweit erste goldene Strasse, welche Teil des neu entstehenden Goldviertels sein soll - ein Viertel speziell für die Schmuckindustrie des Emirats. Es soll 1.000 Luxus-Einzelhändlern aus den Bereichen Gold, Schmuck und Kosmetik Platz bieten. Ausserdem sollen sechs neue Hotels gebaut werden. Entstehen soll das Goldviertel neben einem der ältesten traditionellen Märkte Dubais, dem Gold Souk. Wann das Projekt fertiggestellt wird, ist nicht bekannt.
2. Februar: Amsterdam denkt über einen totalen Kreuzfahrtschiff-Bann ab 2035 nach. Hintergrund sind Kosten von rund 78 Millionen Schweizer Franken, die die Verlegung des Kreuzfahrtterminals mit sich bringen würde. Ursprünglich sollte das Terminal weiter raus aus der Innenstadt nach Coenhaven verlegt werden. Schon jetzt herrschen strenge Regeln für Kreuzfahrtschiffe in Amsterdam. Beispielsweise dürfen nur noch 100 Kreuzfahrtschiffe pro Jahr anlegen, während nur ein Schiff gleichzeitig liegen darf.
30. Januar: Viele Reisende wickeln ihre Koffer als Schutz in Plastikfolie ein. An vielen Flughäfen gibt es dafür sogar spezielle Service-Stationen. Diese Praxis soll jetzt jedoch aus Umweltgründen in Europa untersagt werden. Eine EU-Richtlinie zur Reduktion von Verpackungsabfällen stuft Einweg-Kunststoffverpackungen als nicht mehr zulässig ein. Das Verbot soll schrittweise bis Ende 2027 umgesetzt werden, spätestens ab 2030 ist ein vollständiges Verbot vorgesehen. Neben der Umweltbelastung kann die Kofferfolie auch operative Probleme verursachen, da sie sich in Gepäckförderanlagen verfangen und dabei Maschinen blockieren kann. Eine Alternative stellen Textil- oder Kunststoffüberzüge dar.
28. Januar: Seit dem 2. April 2025 ist eine elektronische Einreisegenehmigung für die Einreise nach Grossbritannien (ETA) verpflichtend. Nun plant die Regierung die Gebühren für die Einreisegenehmigung erneut zu erhöhen. Die ETA wird dann 20 Britische Pfund (ca. CHF 21) kosten. Das ist eine Preiserhöhung von rund 25 %. Bisher wurde bei fehlender ETA noch ein Auge zugedrückt, ab dem 25. Februar 2026 soll es jedoch keine Ausnahmen mehr geben. Fluggesellschaften sollen bereits vor dem Abflug prüfen, ob eine ETA bei den Reisenden vorhanden ist.
26. Januar: Seit 2024 verlangt die Stadt Venedig an bestimmten Tagen Eintritt für die Besichtigung der Altstadt und will so den Menschenmassen Herr werden. In diesem Jahr steigt die Zahl der kostenpflichtigen Tage auf 60 Tage an. Vom 3. April bis 26. Juli 2026 verlangt die Stadt vor allem an Wochenenden und Feiertagen in der Zeit von 8.30 bis 16 Uhr von Tagestourist:innen Geld. Die Gebühr beträgt CHF 9; bei Buchung mehr als drei Tage im Voraus, nur CHF 5. Die Tickets gibt es auf einer Website oder alternativ am Kassenhäuschen vor Ort zu kaufen. Von der Abgabe befreit sind Einheimische, Kinder unter 14 Jahren und übernachtende Reisende, die ohnehin eine Steuer zahlen müssen.
April 2026: 3., 4., 5., 6., 10., 11., 12., 17., 18., 19., 24., 25., 26., 27., 28., 29., 30.
Mai 2026: 1., 2., 3., 8., 9., 10., 15., 16., 17., 22., 23., 24., 29., 30., 31.
Juni 2026: 1., 2., 3., 4., 5., 6., 7., 12., 13., 14., 19., 20., 21., 26., 27., 28.
Juli 2026: 3., 4., 5., 10., 11., 12., 17., 18., 19., 24., 25., 26.
16. Januar: Japan will unterschiedliche Eintrittspreise für Kulturstätten und Museen für inländische und ausländische Besuchende einführen. So sollen ausländische Reisende ab März z.B. CHF 13 für die Welterbestätte Himeji zahlen, während es für Einheimische weiterhin nur CHF 5 sind.
12. Januar: Der Skiort Saint-Colomban-des-Villards in den französischen Alpen bietet in diesem Winter den Skibetrieb kostenlos an. Hintergrund sind finanzielle Einsparungen, da man für den Verkauf von Skipässen die Besetzung von Kassen und den Betrieb eines Ticketingsystems braucht. So ist es für die Gemeinde kostengünstiger, die Skipässe kostenfrei anzubieten. Konkret handelt es sich bei dem Projekt um ein Mini-Skigebiet mit zwei Schleppliften und einem Kinderband.
11. Januar: Seit Beginn dieses Jahres herrscht eine Kranken- und Unfallsversicherungspflicht für ausländische Reisende in Georgien. Erforderlich ist ein Versicherungsschutz mit einer Deckungssumme von umgerechnet rund CHF 9'200. Der Nachweis muss in englischer oder georgischer Sprache vorhanden sein. Kann dieser nicht vorgewiesen werden, wird die Einreise verweigert.
9. Januar: Die indonesische Insel Bali richtet sich schon länger darauf aus, Reisende anzuziehen, die Wirtschaft und Kultur respektieren. Zu diesem Zweck plant die Regierung nun strengere Einreiseregeln, um den Massentourismus einzudämmen. Reisende sollen dafür bei Einreise ihre finanziellen Verhältnisse der vergangenen drei Monate offenlegen. Auch Reiserouten und die Aufenthaltsdauer sollen detailliert angegeben werden. Die Verordnung könnte laut Balis Gouverneur im Laufe des Jahres in Kraft treten.