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Nach einem langen Flug einen warmen Kaffee im Flugzeug zu trinken kann schon ein kleiner Luxus sein und trägt häufig dazu bei, frisch in die Ferien zu starten. Nach dieser Studie überlegt ihr euch den Kaffee-Genuss im Flieger bald aber ggf. zweimal...
Die Studie des US-amerikanischen Zentrums für Ernährung als Medizin und Langlebigkeit (Centre for Food as Medicine and Longevity) hat die Trinkwasserqualität anhand von über 35.000 Wasserproben aus grossen und regionalen US-amerikanischen Fluggesellschaften getestet. Die Befunde wurden von einer Skala von 5.00 (beste Qualität) bis 0.00 (schlechteste Qualität) bewertet und einer Note zugeteilt, wobei A die beste und F die schlechteste Note darstellt. Eine Bewertung von 3,5 oder besser (Note A oder B) indiziert, dass das Wasser relativ sicher und sauber für den Verzehr ist.
Für das Ranking wurden fünf verschiedene Kriterien begutachtet, worunter beispielsweise die Überschreitung der Höchstwerte für E.coli, ein Bakterium, sowie die Häufigkeit von Desinfektions-und Spülmassnahmen der Wassertanks im Flugzeug fallen.
Auffällig ist, dass es besonders viele Trinkwasserqualitätsprobleme auf regionalen Flügen gibt und sich lediglich GoJet Airlines an eine ausreichende Qualität zum Verzehr hält. Die grösste Airline Amerikas, American Airlines, schneidet bei den grossen Airlines mit einer Punktzahl von lediglich 1,75 Punkten und der Note D am schlechtesten ab. Leider wurden Eiswürfel in diesem Ranking nicht berücksichtigt, da es Unterschiede von Airline zu Airline gibt, ob diese an Bord hergestellt oder gefroren vom Boden aus mitgenommen werden.
Wichtig ist jedoch auch zu beachten, dass die Trinkwasserqualität auch unter anderem von den Sicherheitsmassnahmen und hygienischen Zuständen an den jeweiligen Destinationen abhängig ist. Des Weiteren natürlich auch von den Zuständen im Flugzeug und davon, ob sich die Airlines an die regelmässige Reinigung der Tanks halten. Die hygienische Lage wird zudem dadurch erschwert, dass es, anders als im Trinkwassersystem, keinen kontinuierlichen Durchstrom gibt, sondern dass Wasser stagniert und warmen sowie kalten Temperaturen ausgesetzt ist. Das sind ideale Bedingungen für die Bildung eines sogenannten Biofilms, sowie der Vermehrung von krankheitserregenden Mikroorganismen, die zu Magen-Darm-Beschwerden führen können. Ebenso wie coliforme Bakterien, die auf eine mögliche Verunreinigung des Wassers mit Fäkalkeimen hinweisen können und in 2,7 % der Wasserproben (32x) nachgewiesen wurden.
Delta Air Lines: 5,00 (Note A)
Frontier Airlines: 4,80 (Note A)
Alaska Airlines: 3,85 (Note B)
Allegiant Air: 3,65 (Note B)
Southwest Airlines: 3,30 (Note C)
Hawaiian Airlines: 3,15 (Note C)
United Airlines: 2,70 (Note C)
Spirit Airlines: 2,05 (Note D)
JetBlue: 1,80 (Note D)
American Airlines: 1,75 (Note D)
GoJet Airlines: 3,85 (Note B)
Piedmont Airlines: 3,05 (Note C)
Sun Country Airlines: 3,00 (Note C)
Endeavor Air: 2,95 (Note C)
SkyWest Airlines: 2,40 (Note D)
Envoy Air: 2,30 (Note D)
PSA Airlines: 2,25 (Note D)
Air Wisconsin Airlines: 2,15 (Note D)
Republic Airways: 2,05 (Note D)
CommuteAir: 1,60 (Note D)
Mesa Airlines: 1,35 (Note F)
Das US-amerikanische Zentrum für Ernährung als Medizin und Langlebigkeit rät aufgrund des Rankings davon ab, an Bord Wasser zu trinken, ausser man bekommt es in einer geschlossenen Flasche serviert. Des Weiteren wird davon abgeraten, Kaffee oder Tee zu trinken, da dieser häufig mit dem Leitungswasser des Flugzeuges zubereitet wird. Das Zentrum rät sogar auch ab, die Hände auf der Toilette zu waschen und stattdessen die Hände mit mindestens 60 % Alkohol zu desinfizieren. Reisende sollten daher abwägen, ob sie das Risiko eingehen wollen, oder auf Kaffee und Tee verzichten können.